Mittwoch, 4. Dezember 2013

Schalke bettet den Spieler 'Ala' Urban um

Schalke bettet Spieler um - 'Ala' Urban nach 70 Jahren zurück

Im Westen was Neues! - Alles ist den Schalkern recht auf dem Weg zur achten deutschen Meisterschaft und der ersten seit unzählig vielen Jahren. Da macht der Traditonsverein aus dem Ruhrpott auch vor einer Umbettung einer Spieler-Legende nicht halt.

Adolf 'Ala' Urban gehörte zu der Schalker Meister-Mannschaft der 1930er-Jahre. Ohne ihn funktionierte der berühmte Kreisel nicht. Jetzt hat Schalke 04 den Spieler heimgeholt, der als 29-Jähriger Unteroffizier im Mai 1943 in Russland fiel. Zu verdanken ist die Rückkehr Urbans größtem Fan Karl Brockmann.

Schalke 04 bettet den Spieler 'Ala' Urban um, der in den 1930er Jahren die Meisterschaft gefeiert hat. Ala' Urban ist nach 70 Jahren zurück auf Schalke. Diese ost-westliche Umbettung soll natürlich ein gutes Omen auf dem Weg zur Meisterschaft des Vereins mit Bergarbeiter-Tradition sein .

Die letzte Meisterschaft ruht schon fast so lange wie der im Krieg in Russland gefallene Spieler. Demnächst wird Ernst Kuzorra, eine weitere Schalker Legende und zentrale Figur des Schalker Kreisels noch heilig gesprochen.

Danach gilt für Schalke: »Wer jetzt keine Meisterschaft feiert, der feiert nie eine.«
 
Weblinks:

Schalke bettet den Spieler 'Ala' Urban um - www.derwesten.de

1933-1945: Sechsmal Meister - Traditionseite Schalke 04

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Sonntag, 1. Dezember 2013

Vor 10 Jahren: Völlers Wutrede aus Island



Vor 10 Jahren hielt der damalige DFB-Teamchef Rudi Völler in Reykjavik seine legendäre Wutrede auf Island. Waldemar Hartmann erinnert sich an die legendäre »Käse-Guru-Mist-Wutrede« von Rudi Völler noch so, "als ob es gestern gewesen wäre". Am 6. September war es genau zehn Jahre her, als die deutsche Fußball-Nationalmannschaft in der WM-Qualifikation auf Island traf .

Damals war Völler nach einem 0:0 der DFB-Elf in Island förmlich wie ein isländischer Vulkan explodiert. In Völler brodelte es nach dem vergurkten Spiel bis der Vulkan zum Ausbruch kam: "Ich kann diesen Käse nicht mehr hören nach jedem Spiel, in dem wir kein Tor geschossen haben, dann ist noch ein tieferer Tiefpunkt erreicht. Das ist das Allerletzte", schimpfte der Teamchef im ARD-Interview mit Hartmann.

Der genervte Teamchef, der sich von den Reportern ungerecht behandelt fühlte, redete sich in Rage und holte sogleich zu einem Rundumschlag gegen den deutschen Fussball, die Reporter und ihre einseitige Berichterstatung aus. Es folgte eine gewaltige Eruption, die einem isländischen Vulkanausbruch glich.

Teamchef Rudi Völler nimmt sich 2003 in Reykjavik Moderator Waldemar Hartmann zur Brust.

Auch Franz Beckenbauer, Paul Breitner und Netzer bekamen von Völler kräftig eingeschenkt: "Alle Gurus, diese Ex-Gurus, die irgendwann mal Fußball gespielt haben." Und danach: "Ich sitze jetzt seit drei Jahren hier und muss mir den Schwachsinn immer anhören." Heutzutage hält Hartmann ein solches Interview für undenkbar.

Teamchef Rudi Völler nahm sich 2003 in Reykjavik Moderator Waldemar Hartmann zur Brust. Völler schonte damals auch sein Gegenüber Hartmann nicht und gipfelte in seinem verbalen Ausraster: "Du sitzt hier locker auf deinem Stuhl, hast drei Weizenbier getrunken und bist schön locker."

Der damalige Teamchef stemmte sich gegen öffentliche Ansprüche: "Es kann doch keiner verlangen, dass wir hier herfahren und die Isländer 5:0 weghauen." Irgendwie dürfte das dann Bundestrainer Joachim Löw doch bekannt vorkommen.

Weblinks:

Vor 10 Jahren: Völlers Kult-Ausbruch - www.t-online.de/sport/fussball

Schalke bettet den Spieler 'Ala' Urban um - narrenspiegel.blog.de

Waldemar Hartmann sorgt für Wirbel - narrenspiegel.blog.de