Donnerstag, 31. März 2016

»Ich denke, also bin ich« von René Descartes



René Descartes (1596-1650) gilt als der Vater des modernen Denkens. Sein berühmter Satz »Cogito, ergo sum« (»Ich denke, also bin ich«) steht für das Selbstbewusstsein des neuzeitlichen Individuums.

Nicht jeder der existiert, denkt auch bzw. braucht auch zu denken.

Nicht jedem ist gegeben, zu denken oder Gedanken anzustellen. Für sie gibt es einen Trost.
Es gehört zu den etwas reiferen reflexiven Weisheiten: »Auch wer nicht denkt, existiert trotzdem.«

Weblink:

Rene Descartes
Rene Descartes
von Dominik Perler

Mittwoch, 30. März 2016

Erdogan-Lied: Erdowie, Erdowo, Erdogan



Er lebt auf großem Fuß,
Der Boss vom Bosporus.
("Ein protziger Bau mit tausend Zimmern, errichtet ohne Baugenehmigung in einem Naturschutzgebiet.")
Bei Pressefreiheit kriegt er 'nen Hals,
D'rum braucht er viele Schals.
(Erdoğan spricht mit Fistelstimme.)

Ein Journalist, der was verfasst,
Das Erdoğan nicht passt,
Ist morgen schon im Knast.
Redaktion wird dicht gemacht,
Er denkt nicht lange nach und fährt mit Tränengas
Und Wasserwerfern durch die Nacht.

Sei schön charmant,
Denn er hat dich in der Hand:
Erdowie, Erdowo, Erdoğan.

Samstag, 26. März 2016

Wie würde es einem neuen Jesus heute ergehen?

Man stelle sich vor, ein neuer "Jesus" tritt vor den Vatikan, stellt deren Thesen in Frage, ihre Vorgehensweise mit Wiederverheirateten oder Homosexuellen, mit Missbrauch in der eigenen Kirche, mit der Frage, weshalb Frauen nicht die gleichen Aufgaben übernehmen dürfen, wie Männer - und warum dürfen Pfarrer/Priester nicht heiraten?

Wie würde es einem neuen Jesus heute ergehen? Wie würde es ihm ergehen? Vor 2000 Jahren wäre er hingerichtet worden!

Weblink:

Ein neuer Jesus? - meta.tagesschau.de

Freitag, 25. März 2016

Ehre der Kreuzigung in der Höhe

Barocke Kreuzigungsgruppe von 1756 auf dem Milseburggifel


Barocke Kreuzigungsgruppe von 1756 auf dem Milseburggifel

Ehre der Kreuzigung in der Höhe

In der Rhön ging es früher bei Kreuzigungen sehr hoch her.

Ein Teil der Kreuzigungen hätte die Bevölkerung verunsichern können.

Um die Bevölkerung im Tal nicht zu beunruhigen,

wurden die zu Kreuzigenden schon mal 

eigens zur Kreuzigung auf hohe Berge geschafft.


Donnerstag, 24. März 2016

Die Reiter der Apokalypse

Das Ganze kommt mir langsam vor, wie die Reiter der Apokalypse. Merkel ist die erste und arbeitet immer noch an der Zerstörung Deutschlands und des sozialen Friedens. Und jetzt kommen immer neue nach, die sie dabei unterstützen.

Mittwoch, 23. März 2016

Phaeton war ein Unfallfahrer

Phaeton Sonnenwagen


Volkswagen und der Phaeton - in der Wolfsburger VW-Konzernzentrale wird die Liaison hinter den Kulissen schon lange als großes Missverständnis abgetan. Schon die Namensgebung war ein Unfall und wirkt rückblickend zumindest schief.

Nach der Überlieferung des Dichters Ovid war Phaeton einer der ersten Unfallfahrer der Geschichte, so daß es recht seltam anmutet, daß die Luxus-Karosse ausgerechnet nach einem Unfallfahrer benannt wurde.

Für einen Tag lenkte der menschliche Sohn des griechischen Sonnenkönigs Helios den kostbaren Sonnenwagen seines Vaters, doch er verlor die Kontrolle über das Fahrzeug und stürzte in die Tiefe des Alls.

Flüchtlingsdeal mit Ankara

Michael Diendorfs Foto.


Das Ergebnis des EU Flüchtlings Gipfels bildlich dargestellt.

Mehr muss man zu der Farce nicht sagen.

Samstag, 19. März 2016

Angela in Europa allein zu Haus

Angela ist in Europa allein zu Haus. Sie hat die Türen zu ihrem Haus geöffnet und sich dabei unglücklicherweise selbst ausgeschlossen. Nun steht sie vor vorschlossenen Türen und der Eingang zu ihrem Haus ist ihr versperrt.

Angela ist in ihrem selbst verschuldeten Unglück schon ganz verzweifelt, denn es ist niemand da, der ihr einen passenden Schlüssel reichen könnte. Nun muss sie wieder den europäischen Hausmeister-Service anrufen, doch der steckt in der Klemme und will nicht kommen.

Sonntag, 13. März 2016

Die Verliererin wird Weinkönigin

Klöckner und Dreyer

Malou Dreyer und Julia Klöckner kandidieren in Rheinland-Pfalz um das Amt der Ministerpräsidentin.
Jede der Pfälzerinnen hofft natürlich, am Wahlabend die Nase vorn zu haben.

Die Gewinnerin kann das Land der fröhlichen Weinberge regieren. Die Verliererin wird Weinkönigin -das ist  in Rheinland-Pfalz so etwas wie der Bundespräsident. Es gibt zwei Kandidatinnen, aber nur eine kann Weinkönigin werden. Die andrere wird politische Scheurebe.

Julia Klöckner kennt sich da schon aus, denn sie war bereits Weinkönigin in Rheinland-Pfalz. Wenn sie verlert, übt sie eben ihren alten Job wieder aus.

Wenigstens wäre es ein persönlicher Rekord, sollte Klöckner es wieder nicht schaffen. Sie wäre dann schon an dem zweiten SPD Spitzenkandidaten gescheitert.

Samstag, 12. März 2016

Die Königin der Pfalz

Hannelore Klamms Foto.


Wer dem Wähler immer reinen Wein einschenkt,
muss in Rheinland-Pfalz nicht als Weinkönigin enden.

Julia Klöckner, die politische Scheurebe aus Rheinland-Pfalz.

Klöckner, bleib bei deinen Reben, musst nicht mehr nach Höherem streben!

Die gute Frau war 1995 und 1996 Deutsche Weinkönigin.

Donnerstag, 10. März 2016

Angst vor dem schwarzen Mann in Zorneding


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Die katholische Kirche Sankt Martin in Zorneding 

In der oberbayerischen Gemeinde Zorneding, einem kleinen Vorort von München, geht seit einiger Zeit die Angst vor dem schwarzen Mann um. Die Schwarzen in Zorneding haben Angst vor ihm, weil er sich über eine rassistische Äußerung eines lokalen CSU-Politikers zur Flüchtlingsfrage öffentlich beschwert hatte.

Nun ist der schwarze Pfarrer nach Morddrohungen und rassistischen Vorfällen zurückgetreten. Dies ist der Tiefpunkt eines monatelangen Konflikts. Die Bürger in dem Ort sind entsetzt und stellen sich hinter den bedrohten Geistlichen.

Zorneding hat etwa 9.000 Einwohner, eine Grundschule, eine Bücherei, eine katholische Kirche. Der Pfarrer der Gemeinde Sankt Martin heißt Olivier Ndjimbi-Tshiende. Aber nicht mehr lang.

Sein Rücktritt ist nun das Thema in dem kleinen Vorort von München.

Weblink:

Morddrohungen gegen schwarzen Pfarrer: "Wir können es nicht begreifen" - www.focus.de/regional

Mittwoch, 9. März 2016

Merkel verweigert Seehofer die Wiedereinreise nach Bayern

Merkel verweigert  Seehofer die Wiedereinreise nach Bayern. Horst Seehofer befand sich auf einer Auslandsreise im befreundeten Ungarn, wo er seinen Freund Viktor Orban traf. Da Ungarn ein sicheres Herkunftsland ist und auf der Balkan-Route liegt, wurde Seehofer die Wiedereinreise in sein geliebtes Bayernland verweigert.

Seehofer wurde die Wiedereinreise nach Bayern mit der Begründung verweigert, Asylsuchende aus sicheren Herkunftsländern würden nicht mehr aufgenommen. Nun wird Ankömmliungen aus Ungarn keine Einreise  mehr gewährt, denn Ungarn ist ein "sicheres Drittland".

Samstag, 5. März 2016

Wer Syrer nachmacht oder verfälscht




Immer wieder sind an deutschen Grenzstationen falsche Syrer aufgetaucht, die nach Deutschland einreisen wollten.

»Wer Syrer nachmacht oder verfälscht oder 
nachgemachte oder verfälschte Syrer an die Grenze bringt, 
der hat mit einem dringenden Besuch des Innenministers zu rechnen.«

Damit diesem eindringlichen Aufruf will die notleidende Bundesregierung falsche oder gefälschte Syrer vor einer Einreise in die Bundesrepublik abschrecken.